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Fußbodenheizung – das sollten Sie wissen

Der Tag fängt immer viel zu schnell an, begleitet von vertrauten, störenden Routinen. Ihr Wecker rüttelt Sie wach und ein ausgiebiges Gähnen und Strecken verrät, dass Sie sich im Schlaf irgendwie verrenkt haben. Ihr Mobiltelefon leuchtet bereits mit einer Flut von Textnachrichten und Arbeits-E-Mails auf und blinkt, weil es Aufmerksamkeit braucht. Schließlich sind wir gezwungen, auf Zehenspitzen auf die kalten Kacheln des Badezimmerbodens zu steigen, um uns für den Tag fertig zu machen. Für die meisten ist das eine ganze Menge, die sie vor 8 Uhr morgens verarbeiten müssen.

Wenn Sie eine Fußbodenrenovierung in Erwägung ziehen, können Sie eines dieser Hindernisse leicht beseitigen. Man ist nicht der Meinung, dass man eine Fußbodenheizung braucht, bis man eine Fußbodenheizung hat.

Fliesen und Steinböden eignen sich am besten für Fußbodenheizungen

Es ist zwar technisch gesehen jede Art von Bodenbelag beheizbar, aber es erfordert ein wenig Recherche, um festzustellen, ob das Material, das Sie verwenden möchten, geeignet ist oder nicht. Fliesen und Stein eignen sich am besten für eine Fußbodenheizung, da sie die Wärme leicht an die Bodenoberfläche weiterleiten und sie dort auch halten können. Hartholz ist aufgrund der Verformungsgefahr eine weitaus größere Herausforderung und die Beheizung von Teppichboden hängt von der Dicke und Dichte des Gewebes ab.

Für alle diejenigen unter uns, die sich morgens vor einem kalten Badezimmer fürchten, sind Fliesen und Stein einige der am häufigsten verwendeten Bodenbeläge. Deshalb ist das Bad der ideale Ort, um die Wirkung eines beheizten Fußbodens zu testen.

Die unterschiedlichen Varianten

Fußbodenheizungen können im Allgemeinen auf zwei Arten erfolgen: mit hydraulischer Energie oder mit Strom.

Hydraulische Energie wird meistens für größere Arbeiten oder für die Beheizung ganzer Häuser verwendet und obwohl diese Methode recht budgetfreundlich ist, ist der Installationsprozess oft ziemlich aufwendig.

Elektrische Fußbodenheizung hingegen ist ziemlich unkompliziert und wenn eine Fußbodenerneuerung bereits in Arbeit ist, ist das Hinzufügen einer wärmenden Komponente so einfach wie das Verlegen von elektrischen Niederspannungsmatten oder einer Hochspannungsverkabelung.

Die einzige echte Heimwerker-Option sind elektrische Niederspannungsmatten. Sie lassen sich individuell auf den Raum zuschneiden – egal ob Küche, Waschküche oder Bad – und werden dann auf dem Unterboden installiert, vorausgesetzt, es gibt genügend Isolierung.

Alternativ können die Heizmatten auch über dem Fußboden verlegt werden, mit zusätzlicher Mörtelschicht zum Schutz. Einige Heizmatten werden mit einem bereits eingebauten Thermostatsystem geliefert, mit dem sich die Aufheizgeschwindigkeit des Fußbodens leichter regulieren lässt. Wenn Sie sich entschieden haben, einen größeren Raum (oder mehrere kleine Räume) zu beheizen, können Sie mit einer Senkung Ihrer Heizkosten rechnen, da Ihre normale Heizung nicht mehr so stark belastet wird.

Elektrische Matten gibt es in Standardgrößen und sie können auf Maß zu geschnitten werden. Für die Verlegung wird eine geeignete Unterlage für die Fliesen auf den Boden verlegt, Mörtel aufgetragen und dann die elektrischen Matten in den Mörtel eingelegt. Dann wird die Fliese über der Matte verlegt.

Sicherheit steht immer an erster Stelle

Ihre Sicherheit hat selbstverständlich Vorrang. Lassen Sie sich nicht zum Helden machen, wenn es darum geht, irgendwelche elektrischen Arbeiten zu versuchen, dafür gibt es Experten. Nehmen Sie vor Beginn eines Fußbodenheizungsprojekts unbedingt einen Elektriker zurate, der überprüfen kann, ob Ihre aktuellen Stromkreise der zusätzlichen Energie standhalten können.

Sie haben es verdient, sich im Alltag ein wenig Extravaganz zu gönnen und es spricht einiges dafür, dass Fußbodenheizungen das perfekte Maß an Extravaganz darstellen.

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